Geschichte Mallorcas kurz erzählt

Ein Schnellkurs in mallorquinischer Geschichte und Kultur zeigt, dass die Insel schon immer ein aufregendes Eigenleben führte.
Früheste Funde menschlicher Besiedlung reichen bis ins 5. Jahrtausend v.Chr. zurück. Niemand weiß, woher die ersten Bewohner Mallorcas stammten.

Ebenso geheimnisvoll ist die Talayot Kultur, die ihren Höhepunkt ca. 1200-800 v. Chr. erreichte. Heute kann man auf der Insel nur noch drei bedeutende Talayot-Siedlungen besichtigen. Die bekannteste ist „Capocorp Vell” bei Cala Pi an der Südküste Mallorcas.

Die folgenden Jahrhunderte wurden von zahlreichen Eroberern geprägt. Die wichtigsten waren die Römer (ab 123 v. Chr.) und die marokkanischen Mauren (ab 903 n. Chr.) – beide bescherten der Insel kulturelle und wirtschaftliche Blütezeiten. Die Araber brachten Oliven, Mandeln und Wein nach Mallorca und sie machten aus Palma eine der modernsten europäischen Städte jener Zeit.

Im Jahr 1229 besiegte König Jaume I. von Aragón die Mauren. Sein Sohn wurde der erste König von Mallorca. Doch das Königreich überdauerte nur kurze Zeit: bereits 1349 verlor Jaume III. die bedeutende Schlacht bei Llucmajor. Die Insel fiel an das Königreich Aragón. Die folgenden Jahrhunderte waren von wirtschaftlichem Niedergang, Hungersnöten und Piratenüberfällen gekennzeichnet. Erst im 19. Jh.. erholte sich Mallorca wieder.

Im Jahr 1983 wurden die Balearen (Mallorca, Menorca, Ibiza, Formentera, Cabrera und einige kleinere Inseln) zur autonomen Region mit Regierungssitz in Palma de Mallorca.

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