Boris Becker behält seine Finca

Schon bei seinem Wimbledon-Sieg im Jahre 1985 bewies “der ewige Leimener”, dass er über Nerven wie Drahtseile verfügt. Am vergangenen Freitag konnte Boris Becker nun buchstäblich in allerletzter Minute mit einer Zahlung von knapp dreihundertfünfzigtausend Euro die Zwangsversteigerung seiner Finca “Son Coll” bei Artá im Südosten Mallorcas verhindern. Die Schulden waren nebst Zinsen bei einer Firma für Garten- und Landschaftsbau aufgelaufen. Nach Angaben des Gläubigeranwalts war der Betrag wohl rechtzeitig angewiesen worden; in die Überweisung hatte sich jedoch ein Zahlendreher bei der Bankverbindung eingeschlichen, so dass es dann wirklich eng wurde.

Wäre es zu der anberaumten Zwangsversteigerung gekommen, hätte Boris Becker vermutlich sehr viel Geld verloren. Der durch das Gericht in Palma festgelegte Schätzwert des Luxusanwesens belief sich auf “nur” 8.500.000 Euro. Verschiedene Immobilienfirmen auf Mallorca bieten das Objekt jedoch mittlerweile zu einem Kaufpreis von 12.500.000 Euro an. Von den Einnahmen aus einem möglichen Verkauf wird die Tennislegende jedoch noch weitere Schulden in Höhe von etwa vierhundertdreißigtausend Euro bei einer Baufirma begleichen müssen.

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